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Was mir so in den Sinn kommt...

Lughnasadh ~ Lammas ~ Schnitterin

Veröffentlicht am 01.08.2021

Mal ganz ehrlich, wer von euch kennt das Fest der Schnitterin – das keltische Lughnasadh oder auch Lammas genannt?

Mir ist es erst begegnet, als ich mich mit den alten Ritualen und den Jahreskreisfesten beschäftigt habe.

Wir haben Hochsommer – auch, wenn wir dieses Jahr viel Regen und noch nicht ganz so heiße Sommertage hatten.
Meist ist diese Zeit geprägt durch die Hundstage – die Zeit der größten Hitze und Trockenheit.
Bei uns in Baden-Württemberg sind Sommerferien und alle zieht es an die Baggerseen oder ins Schwimmbad.
Bei hochsommerlichen Temperaturen – ich denke gerade an die letzten zwei Jahre und schwitze allein beim Gedanken daran –
lässt es sich am besten im Schatten der Wälder oder an Gewässern aushalten.
Die Hitze der letzten Wochen (ja, es war auch heiß zwischendurch) hat das Getreide reifen lassen. Es war ein schönes Bild,
als sich die in der Sonne golden glänzenden Getreidefelder im Wind gewiegt haben.

Bevor nun die enorme Sonnenkraft das Getreide vollends vertrocknet hat, kommen die Schnitterinnen mit ihren Sicheln.
Sie schneiden das Getreide – sie bringen quasi mit dieser Sichel den Getreidekindern den Tod.
Die letzte Garbe wurde auf dem Feld belassen, um der Göttin -je nach Kulturkreis der germanischen Demeter,
der römischen Ceres oder auch Rheia – der griechischen Tochter der Urmutter Gaja, für ihre Fruchtbarkeit zu danken.
Durch das Sterben des Getreides und die Transformation (das gemahlene Mehl) kann neues entstehen- nämlich das
uns nährende Brot. Also Tod und neues Leben zugleich. Ein immerwährender Kreislauf.

Ganz so magisch geht es heute leider nicht mehr zu.

In der heutigen Landwirtschaft haben riesige Mähdrescher diese heilige Aufgabe übernommen.
Im Vordergrund steht der Profit und nicht mehr die Verbindung zur Mutter Erde – der Kornmutter – die dafür sorgte,
dass im Winter die Kornspeicher gefüllt waren.

Anfang August beginnen die sogenannten Frauendreißiger. Das sind dreißig besonders magische Tage.
In dieser Zeit – so heißt es – hätten die Kräuter eine ganz besondere Heilkraft.
Sie wurden getrocknet und dienten den Menschen über den Winter als Hausapotheke.
Es konnten alle Gegenstände, Steine, Federn, Pflanzen, Kräuter oder auch Wurzeln gesammelt und gesegnet werden,
die für Heilungszwecke oder Rituale genutzt wurden. In dieser Zeit verarbeitete Kräuter waren besonders heilkräftig.

Die katholischen Kirche hat dieses Fest übernommen. Wir kennen es als das Fest der Kräuterweihe zu Maria Himmelfahrt am 15. August.
Ein Fest, an dem Heilkräuter zu sogenannten Kräuterbuschen gebunden wurden und in einem feierlichen Gottesdienst geweiht wurden.

Mache dir doch zum Beispiel ein Kräuterkissen. Es hilft gut ein- und durchzuschlafen.

* Nimm einen kleinen Stoffbeutel oder einen kleinen Kissenbezug.
Fülle gut durchgetrocknete beruhigende und heilsame Kräuter hinein,
wie zum Beispiel Zitronenmelisse, Lavendel, Lindenblüten, Hopfenzapfen, Kamillen- oder Rosenblüten,
auch Beifuß oder Johanniskraut oder Holunderblüten kannst du verwenden.
Danach nähe den Beutel zu.
Wenn du es besonders weich haben möchtest, kannst du auch noch etwas Schafwolle dazugeben.
Da die Füllung jedes Jahr erneuert werden sollte, kannst du die Kräuter auch in ein kleines separates Beutelchen füllen.
Dann geht der Austausch leichter.

 

Wir können jetzt im August spüren, dass auch die Sonnenkraft immer mehr „beschnitten“ wird.
Die Tage werden ganz langsam wieder kürzer, die Nächte werden wieder kühler. Manchmal riecht es sogar leicht nach Herbst.
Die Energie wendet sich nun wieder nach innen – diesen Schnitt können wir spüren, wenn wir in uns hineinfühlen.

Kann es sein, dass auch wir diese Zeit und die dahinter stehende Energie für uns nutzen können?

Wofür bist du dankbar? Was ist besonders gut gelungen? Welche Ernte konntest du einfahren? Worauf bist du stolz?
Es ist Zeit, das Erreichte zu würdigen und dankbar zu genießen. Was immer es auch ist, es ist die richtige Zeit,
uns anzuerkennen für das was wir sind und was wir gelernt, gegeben und geleistet haben. Ganz egal, in welchem Bereich.
Sei es im Beruf, bei der Arbeit in der Familie, in langjährigen Beziehungen oder beim Aufziehen von Kindern, i
m öffentlichen Leben, im Ehrenamt, in der Kunst, Wissenschaft oder Lehre, wo auch immer.


Die Schnitterin mit Ihrer Sichel kann uns durch ihre Konsequenz und Klarheit unterstützen einen klaren Schnitt zu machen, wo es nötig ist.
Bewusst loszulassen. Nein zu sagen, Grenzen zu ziehen, etwas kraftvoll zu beenden, zu klären, Entscheidungen zu treffen,
alte Zöpfe abzuschneiden!

Hilfreiche Fragen können sein:
Was ist reif? Was gibt es für mich zu schneiden?
Wo möchte ich Licht und Luft ins Dickicht bringen?
Gibt es alte Fäden zu durchtrennen?
Was möchte ich beenden, was gibt es zu entscheiden?
Gibt es Strukturen, Vorgaben, Lebensbereiche oder auch Menschen, die mir nicht gut tun?

Prüfe das für dich und rufe dabei die Kraft und Energie der Schnitterin in dein Leben.
Besondere Kraft entfaltet sich dabei, wenn du wirklich etwas mit einer Schere oder Sichel symbolisch abschneidest.
Sei kreativ. Du kannst zum Beispiel kleine Kärtchen beschreiben mit dem, von dem du dich trennen möchtest,
dieses an einen Faden binden und dann bewusst abschneiden.
Durch diesen rituellen Schnitt kannst du dich von der negativen Energie lösen und befreit weiter mit dem Strom des Lebens fließen.

Probiere es doch einfach aus!

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Litha ~ Mittsommer ~ Sommersonnenwende

Veröffentlicht am 22.06.2021

st Heute Nacht war Sommersonnenwende – auch Litha oder in den nordischen Ländern Mittsommer genannt.

Litha ist ein Wendepunkt im Jahreskreis. Dies Sonne hat ihren höchsten Stand erreicht. Heute ist der längste Tag und die kürzeste Nacht im Jahr.  Von nun an werden die Tage wieder kürzer, bis zum nächsten Wendepunkt, der Wintersonnwende im Dezember.

Ich verbinde mit der Sommersonnenwende die wunderschönen Sonnwendfeiern und Sonnwendfeuer. An manchen Orten leuchten ganze Bergtäler im Schein der Feuer, die auf den umliegenden Bergen entzündet werden und früher wurde die Sommersonnenwende eine ganze Woche lang gefeiert.

Bei den Sonnwendfeiern mit ihren Feuern ist es Brauch, dass Liebespaare Hand in Hand übers Feuer springen, um Ihre Verbindung mit Liebe und Fruchtbarkeit zu segnen. Früher sollte dieser Sprung über’s Feuer auch einen Einfluss auf das Wachstum des Getreides haben. Je höher der Sprung, desto höher werden die Ähren wachsen.  

Diese Feuer sind Sinnbild der Feuerkraft der Sonne, die zur Sommersonnwende ihren höchsten Stand erreicht hat und nun ihre stärkste Kraft entfaltet.
Wir freuen uns über laue Sommernächte, die Wärme und die leckeren roten Beeren, die uns jetzt geschenkt werden. Wir fühlen uns angeregt, vitalisiert und voller Energie.

Wie erfrischend ist ein Bad im kühlen See oder im Freibad an heißen Sommertagen!
Ich liebe es, im warmen Sonnenregen zu tanzen, die warmen Tropfen auf meiner Haut zu spüren und den feuchten Duft der Erde einzuatmen.

Und wenn wir gerade beim Duft sind. Habt ihr auch in den letzten Tagen diesen hocharomatischen Duft der
Wiesen oder von frischem Heu wahrgenommen? Ich liebe diesen Duft!

Wir können von der Natur lernen, dass sich alles in ständiger Bewegung und Veränderung befindet.
Dass wir eingebunden sind in ein immerwährendes Kreisen, vom einzelnen Tag bis zum Jahreskreis.

Das zeigt sich im ständigen Wechsel von Licht und Schatten, Hitze und Kühle, Hell und Dunkel, Feuer und Wasser.
Täglich strebt die Kraft der Sonne ihrem Höhepunkt, der Mittagshitze zu, um sich dann zurückzuziehen und
allmählich wieder schwächer zu werden. Sie macht der Abenddämmerung und der Kühle der Nacht Platz.
Es ist ein Pendeln zwischen dem Zenit zur Mittagszeit und dem Gegenpol zu Mitternacht.
Ein immerwährender Prozess. Wir können das spüren, wenn wir in der intensiven Mittagshitze automatisch den Gegenpol
des Schattens und des Wassers suchen oder wir uns in der dunkelsten und tiefsten Nacht über das Leuchten
des Mondes oder den Sonnenaufgang erfreuen.

Die Pflanzen, die bisher eher in die Höhe gewachsen sind, werden jetzt voluminöser, setzen Früchte an und kommen ins Reifen.
Die Natur schenkt uns nur in dieser Zeit Blüten, Blätter und Früchte zur gleichen Zeit.
Die Rosen stehen in voller Blüte und betören uns mit ihrem Duft.
Wusstet ihr, dass ätherisches Rosenöl zu den teuersten, wertvollsten und feinsten Düften gehört
und für etwa 20 – 30g ätherischen Rosenöls 100 Kilogramm Rosenblütenblätter benötigt werden?

In der Mythologie gilt die Mittsommernacht seit jeher als die hohe Zeit des kleinen Volkes.
Der Naturwesen, der Luft- und Feuergeister, der Elfen, Feen und Zwerge, die gemeinsam unterm Hollerbusch
die Nacht der Liebe feiern. Wassernixen lassen ihre betörenden Lieder erklingen und Glühwürmchen sollen uns

zu magischen Plätzen führen. Eine zauberhafte Vorstellung.
Alle erliegen in dieser besonderen Zeit dem Zauber, der alles umfassenden Liebeskraft,
und wirklich niemand ist sicher vor Eros, der mit seinen Liebepfeilen durch die Mittsommernacht streift.

Auch ich streife in dieser Zeit gerne durch die Natur, um die Sonnwendkräuter zu sammeln,
die meine Hausapotheke in Form von Tee, Tinkturen, Kräuterölen etc. bereichern.

Hier eine kleine Auswahl an Kräutern, die zu Sonnwend geerntet werden können:

Rosenblüten, Zitronenmelisse, Johanniskraut, Mädesüß, Lavendel, Thymian und Schafgarbe, sowie Holunder- und Lindenblüten.

 

Ein besonderer Genuss ist ein Sommerblütenlikör aus besonders fein duftenden Blüten

Dafür verwende ich je zwei Handvoll Blüten von Duftrosen, Mädesüß und Linde.
Zusätzlich einen Zuckersirup aus 1kg Zucker aufgelöst in 1 Liter kochendem Wasser und 700 ml Weinbrand (Obstler oder Korn gehen auch).

Die Blüten mit dem heißen Zuckersirup übergießen und abgedeckt über Nacht ziehen lassen.
(Von den Rosenblütenblättern schneide ich den leicht bitter schmeckenden weißen Teil gerne ab.)
Danach den Weinbrand hinzufügen und etwa zwei Wochen in der Sonne stehen lassen.
Dann abfiltern und ca. ein halbes Jahr reifen lassen.

Das gibt ein wunderbares Weihnachtsgeschenk für besonders liebe Menschen, eignet sich aber
auch hervorragend zum selber genießen

Herzliche Grüße und lasst euch von der Mittsommerzeit verzaubern

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Beltane und Walpurgisnacht

Veröffentlicht am 28.04.2021

 

Beltane ist eines der bekanntesten Feste im keltischen Jahreskreis.

Ein Fest der Sinnlichkeit und Lebensfreude!

Ein Fest der Fruchtbarkeit, das gefeiert wurde, wenn der Weißdorn voll erblüht ist. 

Es ist ein magisches Fest, ein Fest der Frauen, deren Göttlichkeit an diesem Tag geehrt und gefeiert wird.


Der Aspekt der Fruchtbarkeit zeigt sich in der Natur ganz deutlich. Das neue Leben entfaltet sich.

Die Natur kleidet sich in ihr grünes Kleid.
Habt ihr schon mal bemerkt, wie facettenreich die Grüntöne jetzt im Frühjahr sind?


Wenn ich an einem warmen, sonnigen Tag durch die Wiesen gehe, dann weht ein würzig grüner Duft um meine Nase. Ein wahres Duftpotpourri aus frischemGras, würzigen Kräutern, süß duftenden Obstbäumen, Flieder, Maiglöckchen, Waldmeister etc.

Und wenn ich mit wachen Ohren unter einem blühenen Obstbaum stehe, habe ich manchmal das Gefühl, in einem Bienenstock zu stehen. Die Hummeln und Bienen tanzen von Blüte zu Blüte, um süßen Nektar und Pollen zu sammeln und bestäuben die Blüten, damit die Pflanzen ihre Früchte ausbilden können.

Die Vögel erfreuen uns schon früh am Morgen mit ihrem Hochzeitsgesang und verzaubern unseren Tag selbst an regnerischen Tagen.
Die Zeichen der Fruchtbarkeit sind wahrlich nicht zu übersehen!

Auch die Sonne hat immer mehr Kraft, wärmt unsere Haut, lockt uns aus dem Haus und sorgt für gute Laune.
Alle Sinne sind angesprochen und in der Natur liegen Verlockung und Verführung in der Luft.
Wir spüren eine Sehnsucht nach Vereinigung und Fruchtbarkeit.
Wir haben Schmetterlinge im Bauch und Frühlingsgefühle machen sich breit.

Wir freuen uns an kulinarischen Genüssen und genießen die ersten fruchtig-süßen Erdbeeren, den frischen Spargel und Rhabarber.
Die Natur verwöhnt unseren Gaumen mit frischem Sauerampfer und spritzigem Sauerklee – lecker.

Es ist ein alter Brauch – noch aus keltischer Zeit – in den Mai zu tanzen. Große Feuer wurden entfacht. Die Menschen haben den Sieg der Sonne über die Finsternis, den Winter ausgiebig gefeiert. Es wurde gelacht, geliebt, getanzt.

Die jungfräuliche weiße Göttin wandelt sich zu Beltane in die sinnliche, erotische und lustvolle rote Göttin. Die Göttin der Liebe und Leidenschaft. Sie sprüht vor Lebenslust und Freude und tanzt ihr Leben. Der Vollmond ist ihr Symbol.

In den alten Überlieferungen spricht man von der heiligen Hochzeit.
Die sinnliche, kraftvolle und lebenslustige Göttin vereinigt sich mit einem ebenbürtigen Gott und bringt neues Leben hervor.
Himmel und Erde treffen aufeinander.

Der Alte Brauch, einen Maibaum zu stellen, symbolisiert diese Vereinigung.
Der Maibaum ist das Symbol des Männlichen,
der Phallus, der in die mütterliche Erde gerammt wird, um für Fruchtbarkeit zu sorgen.
Einst ein äußerst sinnliches Fest. Heute kommt es eher etwas steif daher. Möglicherweise, weil die alte Bedeutung
nur noch wenig bekannt ist.
Mit bunten Bändern in der Hand, die an der Baumspitze befestigt waren, tanzten die Menschen um den Baum und symbolisierten damit die Verwobenheit miteinander und mit der Natur.
Fruchtbarkeit ist das Thema der Mainacht. Dabei geht es allerdings nicht nur um Sexualität.
Es geht auch um Kreativität, Fülle und Reichtum, für eine gute Ernte und Gesundheit. All dies lässt sich an diesem Tag feiern und mit Ritualen herbeirufen, genauso wie neue Ideen. Welche Ideen möchten in dir wachsen, was will mehr werden?
Es lohnt sich, darüber zu meditieren und nach innen zu schauen.

 

Ein ganz wichtiger Aspekt bei den Feiern zu Beltane ist das Maifeuer.
Mit dem Beltane-Feuer entfachen wir auch den göttlichen Funken in uns. Unser inneres Feuer, unsere innere Sonne hat wieder Kraft und leuchtet warm und klar nach den dunklen Wintertagen.
Natürlich wurde auch um das Feuer getanzt.
Gibt es eine schönere Form seine Lebensfreude auszudrücken, als im Tanz mit dem eigenen Körper?
Wir nutzen das heute viel zu wenig.

Ein schöner Brauch ist es auch, in dieser Nacht übers Feuer zu springen, um Altes hinter uns zu lassen. Uns selbst zu überwinden, unseren Mut neu zu entdecken.
Also, fröhliches Springen allerseits!

Neunerlei heilige Hölzer sollten übrigens in das Feuer kommen: Birke, Eberesche, Eibe, Eiche, Erle, Hasel, Lärche, Ulme und Wacholder. 

Heilende Pflanzen dieser Zeit sind unter anderem: Weißdorn, Löwenzahn, Taubnessel, Birke, Waldmeister, Holunder, Lungenkraut, Frauenmantel, Gundelrebe und Rotklee.

 

Aus den Ranken der Gundelrebe haben sich die Frauen Kränze gewunden und beim Tanz um das Feuer als „Krone“ getragen.

 

 

 

 

 

 

Eine besondere Qualität hat das sogenannte Maiwasser:
zum einen ist der Mairegen überaus wichtig für die Fruchtbarkeit der Erde. Gemeinsam mit der feurigen Kraft der Sonne treibt er das Wachstum an. Die Pflanzen wachsen und treiben dem Licht entgegen.

Und…
Wusstest du, dass der Morgentau des 1. Mai ganz besonders magische Kräfte haben soll?
Er soll die Schönheit stärken und das Altern stoppen.
Hochmagisch sollen übrigens „Tautropfen“ des Frauenmantels sein.
So gibt es den Brauch, sich am Morgen des 1. Mai mit dem Tau das Gesicht zu waschen.
Unsere Gesundheit freut sich auch, wenn wir barfuß über die Taufeuchte Wiese laufen.
Das soll ein Jahr voller Glück und Kreativität bringen.

Worauf wartet ihr noch?

 

Als Fazit bleibt mir nur zu sagen:

der Mai ist zum Verlieben da – für jedes Lebewesen.  Lasst uns lebenslustig unser Leben tanzen!

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Frühjahrs- Tagundnachtgleiche

Veröffentlicht am 20.03.2021
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Warum ich im ausgehenden Winter beim Spazieren gehen gerne nach oben schaue….

Veröffentlicht am 17.02.2021

Haselnuss - Knospe und BlüteHaselnuss - Knospe und BlüteNormalerweise ist mein Blick beim Laufen eher auf den Wegesrand und die Wiesen fixiert. Gibt es da doch allerhand zu entdecken. Sei es ein Kräutlein oder ein Schmetterling. Meine Familie ist nicht immer begeistert, dass ich gefühlt alle paar Meter stehen bleibe um ein Wildkraut zu bewundern oder – was noch länger dauert – zu pflücken…. .
Nun ja, so kann es passieren, wenn man mit einer Kräuterfrau unterwegs ist ......

Jetzt im ausgehenden Winter ist es besonders spannend. Ja, auch die kleinen Kräuter spicken durchaus schon aus dem Boden. Zumindest in unserer Gegend.
Was aber noch viel spannender ist - den Blick nach oben zu lenken.
Da finden gerade völlig unbemerkt enorme Kraftakte statt.

Die Bäume fangen wieder an Wasser in die Spitzen zu pumpen, um die noch schlafenden Knospen zu wecken. Und wenn wir genau hinschauen, können wir beobachten, wie die Knospen anschwellen und bald ihre Blätter austreiben. Die ganze vitale Lebenskraft des Baumes konzentriert sich in den Knospen. Die sind dabei so vielfältig und unterschiedlich in ihrer Form und Farbe oder in der Struktur ihrer Schuppen.  So gibt es zum Beispiel die großen klebrigen Knospen der Rosskastanie oder die mattschwarzen zugespitzten Knospen der Esche. Oder die teilweise braun-rot- bis braun-lilafarbenen länglich eiförmigen Knospen der Schwarzerle. Im Moment kann man auch noch die kleinen roten Blütenblätter der Haselnuss beobachten. Winzig klein, wie kleine rote Zünglein.      

    Rosskastanie KnospeRosskastanie Knospe                         

Habt ihr schon mal die Knospe einer Rosskastanie genauer angesehen?

Es lohntRosskastanie BlütenknospeRosskastanie Blütenknospe sich, solch eine Knospe mal zu halbieren und dieses kleine Wunder zu betrachten.

Probiert es doch einfach mal aus.

 

 

 

 

 

Es gibt ein Uraltes Wissen um die Kräfte der Knospen, das weit in unsere Vergangenheit zurückreicht.
Unsere Vorfahren nutzten sie als Kraftnahrung, Energiefutter und Naturmedizin. Das wundert kaum, steckt doch so viel Vitalität und Lebendigkeit in der Knospe.

Bereits der Papyrus Ebers (eine 3.600 Jahre alte medizinische Aufzeichnung der Ägypter) beschreibt die Knospen und Triebspitzen des Ahorns als ein göttliches Heilmittel. Im indischen Ayurveda finden sich Aufzeichnungen in den alten Schriften, Galenos von Pergamon (ein griechischer Arzt 129 – 201 n.Chr.) heilte Verbrennungen mit Hilfe der Knospen der Schwarzpappel und Hildegard von Bingen (1098 – 1179 n.Chr.) setzte Knospen des Apfelbaumes zur Linderung von Kopfschmerzen ein.

Dieses alte Wissen ist weitgehend in Vergessenheit geraten, bis sich der belgische Arzt Paul Henry in den 1950er Jahren mit der Gemmotherapie beschäftigt und darüber geforscht hat. Der Begriff Gemmotherapie leitet sich ab vom lateinischen "gemma“, was Knospe oder Auge bedeutet. „Baumaugen“ – zarte feine Antennen, mit denen Bäume ihre Umwelt wahrnehmen. Aber auch Edelstein, Juwel oder Preziose. So sind Knospen nichts anderes als Edelsteine am Ende eines Zweiges. Welch ein schönes Bild.

Knospen sind eine reichhaltige Quelle gesundheitsförderlicher Wirkstoffe – Beispielsweise pflanzliche Hormone (Auxine und Gibberelline und Cytokinine), Enzyme, Phytoproteine, Kohlenhydrate, sekundäre Pflanzenstoffe, wie Flavonoide, Gerbstoffe und ätherische Öle.

Im Alpenraum ist das Wissen um die Knospen und die Baumkräfte noch erhalten geblieben. Meist durch mündliche Überlieferungen.

 

Kulinarisch nutzen könnt ihr Knospen zum Beispiel:


- frisch und roh auf einer Wanderung

(probiert doch mal eine oder zwei Brombeerknospen; diese gut kauen, dann schmeckt sie leicht nach KokosBrombeere KnospeBrombeere Knospe

- als Salatbeigabe

- als Kräutersalz

- in Smoothies

- als Salz- oder Zuckerzubereitung

- in frischen Soßen und Pestos

 

 

!Wichtig!:

Um harmonisierend, regenerierend und entgiftend auf unseren Körper zu wirken reichen kleinste Mengen der Knospen.

Als kleine Richtschnur gilt: Wir sammeln Äpfel im Kübel, Kräuter im Korb und Knospen im Fingerhut!

Wichtig ist auch, dass ihr nur sehr wenige Knospen eines Zweiges nehmen dürft, sonst stirbt der Zweig ab.

Und bitte informiert euch vorher genau über die essbaren Bäume.

Lecker sind zum Beispiel die Knospen, frischen Blätter und Triebspitzen des Ahorns, der Birke oder der Linde. Ob als Knospe, als keimender Spross, als wachsende Triebspitze, selbst ein sich aufblätterndes Blatt verfügt über die wohltuenden Kräfte wie eine Knospe.

Rudolf Steiner sagte: „Lebendiges entsteht aus Lebendigem durch den Keim. Die Kraft angekeimten Lebens fördert die lebendigen Prozesse in der Pflanze und im Menschen“.

Es lohnt sich also, sich ausführlicher mit diesen kleinen Juwelen zu beschäftigen oder sie zumindest jetzt im Winter und beginnenden Frühling zu bewundern.

Mehr darüber erfahrt ihr auch immer wieder bei meinen geführten Kräuterwanderungen!

Herzlichst

Eure Angelika

Ahorn Knospe

Ahorn Knospe

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Imbolc - Maria Lichtmess - 2. Februar

Veröffentlicht am 02.02.2021

Imbolc - Maria LichtmessImbolc - Maria LichtmessImbolc - Maria Lichtmess

Ist es euch auch aufgefallen?
Die Tage sind wieder länger geworden. Es ist etwa eine Stunde länger hell.
Bei den alten europäischen Naturvölkern hieß es „der Sonnenhirsch ist wieder da und hat einen Sprung ins Licht gemacht“. Ein schönes Bild.

Brigid – die weiße Göttin – Tochter der Frau Holle wandelt wieder über die Erde und weckt mit ihrem leichten Tritt und ihrem sanften Gesang Blumen und Kräuter aus dem Winterschlaf. Wenn sie an den Bäumen rüttelt, beginnt deren Lebenssaft wieder zu fließen und wenn man in den nächsten Wochen ein Ohr an einen Birkenstamm legt, kann man, mit etwas Glück, den Saft unter der schützenden Borke blubbern hören.Sonnenhirsch - Imbolc - HaselblüteSonnenhirsch - Imbolc - Haselblüte

Wenn wir genau hinschauen, dann sehen wir schon die ersten Gierschspitzen, die neugierig aus der Erde spicken. Die Vögel zwitschern im Gebüsch, als wenn Sie die weiße Göttin begrüßen würden.

Die Hasel fängt an zu blühen und schickt ihre Pollen mit dem Wind auf die Reise. Habt ihr schon ihre winzig kleinen blutroten Blütensternchen entdeckt?

Imbolc steht für die Rückkehr des Lichtes, Erneuerung und Zuversicht – die Gewissheit, dass immer ein neuer Frühling kommt und die Starre, die Kälte und Dunkelheit vertreibt.

Ich finde, das ist ein schöner Gedanke, gerade in der jetzigen Zeit.

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Corona und was wir selbst in der Hand haben!

Veröffentlicht am 12.11.2020

Fire-Cider-OxymelFire-Cider-OxymelGeht’s euch auch so?

Ich bekomme immer mehr das Gefühl, zumindest, wenn ich das mediale Geschehen verfolge, dass unsere Gesellschaft nur noch wie das kleine Mäuschen vor der Schlange sitzt und auf den heilsbringenden Impfstoff wartet. Ohne diesen scheinen wir auf Dauer dem Untergang geweiht zu sein….

Was ich damit sagen will?

Meiner Meinung nach ist zu viel Angst im Getriebe und die ist bekanntermaßen schlecht für die Immunabwehr!

Bitte versteht mich nicht falsch, es ist mit Sicherheit sinnvoll, einen Impfstoff und Medikamente gegen Covid-19 zu entwickeln. Auch Masken zu tragen und Abstand halten macht wohl Sinn.

Was mir nur extrem fehlt, sind Mut machende Worte und Apelle, die eigenen Möglichkeiten auszuschöpfen, diesem Virus die Stirn zu bieten.

Was ich damit meine?

Wir alle können selbst so viel dafür tun, unser Immunsystem zu stäken.
Unbestritten ist doch, dass ein starkes Immunsystem Viren und Bakterien bekämpfen kann und wir uns womöglich gar nicht erst anstecken!

Und da können wir doch aus einem großen Pool an Möglichkeiten schöpfen:

Angefangen bei hochwertiger Ernährung – also am besten selbst mit viel (Bio)Gemüse kochen und ausreichend Obst essen. Denkt hier auch an unsere heimischen Powerfoods wie die Hagebutte, die Eberesche, die Aroniabeere, Holunder oder Sanddorn. Allesamt haben sie einen sehr hohen Vitamin-C Gehalt, der auch die Zitrone noch toppen kann.

Selbstverständlich – wie könnte es auch anders sein – unsere heimischen Wildkräuter. Auch jetzt lassen sich noch verschiedene Kräuter finden und ins Essen einbinden. Sei es im Salat oder als Würze.
Ihr findet jetzt beispielsweise noch Spitzwegerich, Schafgarbe, Löwenzahn, Vogelmiere, Gundelrebe, Nelkenwurz oder auch Brennnesseln. Mit ihren vielfältigen Inhaltsstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Flavonoide etc.) puschen auch sie unser Immunsystem. Ein Teller Bratkartoffeln mit Löwenzahnblättern – lecker!

Fermentiertes Gemüse wie Sauerkraut (unsere Vorfahren waren ganz schön clever!) oder koreanisches Kimchi hat erwiesenermaßen einen sehr hohen Vitamin C Gehalt. Auch fermentierte Getränke wie Kombucha zum Beispiel.

Wir haben tolle Gewürze, die uns hier klasse unterstützen können. Kurkuma, Knoblauch, Ingwer, Nelken etc. Wie wäre es mit einem leckeren Holunderpunsch am Abend, mit Nelke und Zimt gewürzt?

Industriell vorgefertigte Nahrungsmittel aus dem Supermarkt sind bekanntermaßen nicht wirklich hilfreich.

Eine weitere Möglichkeit sind die Wasseranwendungen nach Sebastian Kneipp, Saunagänge oder lange Waldspaziergänge. Für mich ist ein ausgiebiger Waldspaziergang eine echte Wohltat. Sowohl für die Seele, wie auch für den Körper. Und besonders jetzt im Herbst, wenn es im Wald so wunderschön erdig und nach Pilzen riecht, die Luft so schön feucht ist und manchmal eine Fahne von frischem harzigen Nadelholz meine Nase streift. Wenn dann noch die Sonne mein Gesicht streichelt, dann ist mein Glück perfekt! Und dass feuchte Luft gut für die Schleimhäute und die Lungen ist – ein positiver Nebeneffekt!

Was mir noch einfällt, sind sogenannte Oxymels.

Ein Oxymel ist ein medizinischer Sirup aus Honig und Essig – auch Sauerhonig genannt. In der Weltmedizin ist er seit 2.500 Jahren als eigene Arzneiform verankert. Seine Wirkungen sind so vielseitig, dass der Arzt eines ägyptischen Herrschers die Frage wieviele Anwendungen es für Oxymel gäbe mit: „nicht weniger als 88 therapeutischen Indikationen“ beantwortete.
Tausende Medikamente mit Oxymel sind weltweit dokumentiert. Wissenschaftler im Persien des Mittelalters sollen allein 1200 therapeutische Oxymel-Varianten katalogisiert haben.

Ein Rezept für ein Oxymel - den in Amerika geschätzten Fire-Cider - findet ihr im Anschluss.

So, das musste ich jetzt mal loswerden.

Kommt gesund und fröhlich durch Herbst und Winter und wir sehen uns bestimmt im nächsten Frühjahr, wenn die wilden Kräuter wieder sprießen.

Herzliche Grüße

Angelika

Eine Frage noch zum Schluß:  Wie pusht ihr euer Immunsystem?

 

Fire Cider – Ein Immunbooster

Zutaten:

400g Honig

600g Essig

1 große rote Zwiebel

1 etwa Daumenlanges Stück Ingwer

½ Meerrettichwurzel

3-4 Knoblauchzehen

1 EL Senfkörner

1 Zimtstange

1 TL Gewürznelken

1 scharfe Chili

1 Bio Orange/Zitrone oder Grapefruit

Etwa eine Handvoll Thymian

So geht’s:

Essig und Honig gut vermischen.
Zwiebel, Ingwer, Meerrettich, Knoblauch, Chili und Orange in kleine Stücke schneiden und in ein Glas schichten. Thymian mit dazu geben und mit der Essig-Honig-Mischung übergießen. Das ganze mindestens für zwei Wochen kühl und dunkel ruhen lassen. Anschließend durch ein Sieb filtern und in eine Flasche füllen.

 

Ihr könnt auch je nach Vorliebe andere Kräuter verwenden. Rosmarin, Zistrose oder Oregano passen auch sehr gut. Auch Hagebutten oder Holunderbeeren sind eine gute Idee. Seid kreativ.

Bei kühler und dunkler Lagerung hält sich der Fire-Cider etwa 1 Jahr.

Zur Stärkung des Immunsystems nimmt man täglich 1 TL Fire-Cider Oxymel im Verhältnis
1:10  mit Wasser oder Tee verdünnt ein.
Ihr könnt das Oxymel auch als Würzmittel verwenden – z.B für ein Salatdressing.

Dieses Fire-Cider Oxymel wirkt desinfizierend und durchblutungsfördernd, stärkt die Abwehrkräfte und hat eine intensive antibakterielle Wirkung bei Fieber, Grippe, Erkältungen und Halsbeschwerden.

 

 

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Lavendel - Arzneipflanze des Jahres 2020

Veröffentlicht am 08.07.2020

Artikel in der Stadtteilzeitung der Nordweststadt - Karlsruhe

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Lindenduft liegt in der Luft

Veröffentlicht am 14.06.2020

LindenblüteLindenblüteHast du das auch wahrgenommen?

Letzte Woche, bevor es nass wurde?

Hier bei uns im Dorf war ein solch wunderbarer Lindenduft. Einfach zum gute Laune kriegen.
Wenn ich im Sommer unter einer blühenden Linde sitze und ihren feinen Duft einatme, bin ich einfach glücklich. Ich kann dann um mich herum alles andere vergessen. Und wenn dann der ganze Baum brummt, vor lauter Nektar naschenden Bienen, ist das echt meditativ. Aber das ist ja auch kein Wunder, gelten die Linden doch als fröhliche Bäume.

Probiere es einfach mal aus!
Einfach unter eine Linde setzen und mindestens 10 Minuten lang bewusst und mit Genuss ein- und ausatmen…
Na, wie fühlst du dich jetzt?

In vielen Ortschaften gab es früher die sogenannten Dorflinden, unter denen man sich getroffen und getanzt hat. In manchen Orten stehen noch wunderschöne alte Tanzlinden, in deren starke Äste ein Tanzboden eingezogen wurde. Dieser wuchs über die Jahrzehnte mit der Linde mit und konnte etliche tanzende Paare und sogar ganze Musikkapellen tragen. Auch in vielen Liedern wird die Linde besungen.

Für allerlei wurde die Linde genutzt.
Schon vor rund 3000 Jahren wurde ihr Bast zu Kleidung und manch Alltagsgegenständen verarbeitet. „Ötzi“ – die Gletschermumie – trug in seinen Schuhen als Futter Lindenbast und auch die Schnürsenkel waren aus Lindenbast gefertigt. Unser basteln hat wohl hier seinen Ursprung.

Und lindern kann die Linde auch – hier ist der Name Programm.
Wenn sich eine Grippe oder eine Erkältung ankündigt, schnell einen heißen Lindenblütentee vor dem Einschlafen trinken. Er bringt uns ordentlich zum Schwitzen und treibt mit dem Schweiß Viren und Bakterien aus unseren Poren.  Und mit etwas Glück wachen wir am nächsten Morgen gut durchgeschwitzt und gesund wieder auf.

Und es gibt noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten.

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Imbolc

Veröffentlicht am 02.02.2020

Am 2..Februar feiern wir das Jahreskreisfest Imbolc. Auch bekannt unter den Namen Maria Lichtmeß, Brigid oder Kerzenfest.

Wir alle spüren bereits, dass die Tage langsam wieder länger werden und die Natur wieder erwacht. Die ersten Frühjahrsboten sind bereits zu sehen - bei mir im Garten blühen bereits die Krokusse und die Bienen und Hummeln freuen sich über den Nektar.
Imbolc steht für die Rückkehr des Lichtes und bringt uns Fruchtbarkeit, Reinigung, Jugend, Erneuerung und Frische.
In der keltischen Mythologie ist Brigid die Göttin des Lichtes, der Dichtkunst und der Heilkunst, der Weissagungen und der Goldschmiedekunst. Sie besitzt Feuerkraft und ist die Göttin mit dem Kessel, aus dem sie alles schöpft - Energie, Inspiration, Begeisterung und Kreativität. ( aus: Die Reise durch den Jahreskreis, Brigitta de las Heras). Sie ist die Jungfrau des Lichtes und löst mit ihrem Strahlekranz die schwarze Göttin (Göttin der Dunkelheit) ab. Sie weckt die Natur, rüttelt Bäume und Pflanzen aus ihrem Winterschlaf auf und bringt neues Licht und Leben zu uns. Wer genau hinschaut, sieht schon die ersten Blätter am Holunder oder das leichte Grün an den Birkenknospen (Bei uns im Rheintal zumindest ).
Für mich ist das eine wunderschöne Vorstellung, wie sie uns neue Energie, Kraft und Inspiration schenkt - Wir müssen nur Zugreifen und uns an dem wiederkehrendem Licht erfreuen. Also nichts wie raus in die Natur und möglichst viel Sonne tanken!

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